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Schöner "Goldsprint"-Nachmittag

Dank der fleißigen Arbeit des Kulturverein villaWuller - Teams konnte die Jugendabteilung des RV Schwalbe Trier und alle anderen Interessierten einen tollen Nachmittag sprintend auf der "Goldsprint"-Anlage in der villaWuller verbringen. Dabei ging der Puls regelmäßig an den Anschlag, aber leider ist unser altbekannter Michael Bittner im Sprint nahezu unschlagbar. Dennoch hatten alle viel Spaß und genossen sehr die gemeinschaftliche Atmosphäre und hoffen auf eine Neuauflage.

Jugend

Philipp Becker Dritter im Gelände

Philipp Becker hat sich bei den Rheinland-Pfalz Meisterschaften im Querfeldeinfahren die Bronzemedaille in der Eliteklasse gegen starke Konkurrenz gesichert und damit seine zur Zeit starke Form im Gelände bestätigt. Die diesjährigen Rheinland-Pfalz Crosstitelmeisterschaften in Bann/Pfalz wurden gemeinsam von den Landesverbänden Rheinland-Pfalz,Saar und Hessen ausgerichtet. Dies hatte zur Folge, daß relativ große Startfelder den Fahrern im Gelände das Fahren auf der schweren Strecke inkl. Überholen zu einem wahren Eiertanz werden ließen. Schwalbefahrer Philipp Becker, der in diesem Winter in Luxemburg und Belgien bei diversen Crossrennen oft im Top Ten Bereich finishte, konnte sich Dank dieser Wettkampfvorbereitung immer im vorderen Bereich des einstündigen Rennens bewegen.Er mußte im Finale nur die starken Marco König ( RC Pfälzer Wald ) auf Platz eins und Gerrit Rosenkranz ( RS 360 Racing ) auf Platz zwei passieren lassen. Hannah Ludwig vom RSC Wittlich gewann den Tittel bei den weiblichen Juniorinnen. Die Gebrüder Harig ( Freiweg Serrig ) belegten in ihren Altersklassen Jugend U15 Platz 5 und Jugend U17 Platz 9.

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Starker Saisonabschluss für den Mountainbike-Downhiller Nick Willner

Beim Saison-Finale des international besetzten IXS German Downhill-Cup n Thale/Harz sicherte sich der 17 Jahre alte Pfälzer im Trikot des RV Schwalbe Trier seine beste Saison-Platzierung. Während er beim Seeding-Run, der Qualifikation zum Finale auf dem dritten Platz landete, musste er sich im Endlauf mit dem vierten Platz zufrieden geben. "Die kraftraubende Strecke kam mir ein Stück entgegen und ich bin froh, dass ich hier meine Stärken zeigen konnte", meinte Willner.

Da hatte er Grund zur Freude. Denn es war eigentlich sportlich eine Saison zum abhaken. Während er im Vorjahr regelmäßig unter den Top Ten bei den Junioren zu finden war, hatte er in den letzten Monaten viel Pech. Dabei hatte der Pfälzer, der in Deidesheim lebt und durch seinen Großvater Albert zum RV Schwalbe Trier kam, sich mehr erhofft. Es war auch das Jahr der Veränderungen. Während er in den letzten Jahren als Einzelfahrer und mit Unterstützung seiner Eltern bei den Rennen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz an den Start ging, fand er mit dem IK Pivot Cycle Germany ein Team, das ihn in seiner Entwicklung voranbringen sollte. Dabei verlief der Saisonstart in Winterberg im Sauerland noch fast nach Plan. Mit dem zehnten Platz konnte er sich in einem international starken Feld seine Zugehörigkeit zur Top Ten bestätigen. Danach plagte ihm das Defektpech. Beim zweiten Wertungsrennen in Brandnertal in Österreich, wo nach tagelangem strömenden Regen ein Rennen unter regulären Bedingungen kaum möglich war, kam er sowohl beim Seeding Run als auch im Finale infolge mehrerer Stürze auf der total aufgeweichten Strecke nicht ins Ziel. "Brandnertal war schon sehr grenzwertig", meinte Willner und sah sich in seiner Meinung bestätigt, weshalb auch eine Reihe von Akteuren auf einen Start im Vorfeld verzichtet hatten. "Das Rennen gehört aus dem Programm gestrichen", hält er kein Blatt vor den Mund. Von Österreich reiste er direkt in die Schweiz, wo nur eine Woche später der Weltcup in Lenzerheide stattfand. Dort ging er erstmals im Nationaltrikot an den Start. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat ihn aufgrund seiner konstanten Leistungen in der vergangenen Saison eigens hierfür nominiert. "Ich hatte keine große Erwartungen. Mein Ziel war es einfach zusätzliche Erfahrungen zu sammeln", meinte Willner. In dem Wintersport-Paradies nutzte er täglich die Möglichkeit zum Training. "Ein ganz anderes Kaliber als im German Downhill Cup", sagte der 17 Jahre alte Pfälzer. Dabei zog sich der Schüler der 12. Klasse am Kurfürst Ruprecht-Gymnasium in Neustadt im Abschlusstraining nach einem Sturz eine Schnittverletzung an der Hand zu, weshalb er auch genäht werden musste. Dennoch wollte er auf einen Weltcup-Start nicht verzichten. Im Kreise der Weltspitze landete er auf dem 50. Platz. "Das Ergebnis war für mich sekundär. Es war für mich eine Standortbestimmung, wo ich aktuell stehe". Dagegen führte in den Wochen danach seine Leistungskurve wieder nach oben. Bei den Deutschen Meisterschaften in Illmenau reichte es zu Platz 15, dann folgten die Ränge 13 und 11 bei den die Rennen in Bad Tabarz und im tschechischen Klimovec. "Ich wollte unbedingt nochmal einen raushauen", meinte Willner, der sich gute Chancen für das Finale in Thale ausgerechnet hatte. Mit dem dritten Platz im Seeding Run hat er die Konkurrenz verblüfft. Dass dies kein Zufall bestätigte er auch einen Tag später beim Finale, als er um 1,7 Sekunden den dritten Platz verpasst hatte. Mit diesem Ergebnis war er auch hoffnungsvoll in die Saison gestartet. Bei den internationalen holländischen und belgischen Meisterschaften in Boullion in den Ardennen belegte er ebenfalls im Frühjahr den vierten Platz. Die Abschlussplatzierung im Harz führte dazu, dass er nochmals einen großen Sprung in der Gesamtwertung nach vorne machte. Mit dem 14. Platz blieb er unter den Top 15. "Insgesamt gesehen, war sicherlich die eine oder andere bessere Platzierung möglich gewesen", meinte Willner rückblickend. Die Konkurrenz war in diesem Jahr durch die internationale Beteiligung höher als im Vorjahr. Dennoch ist Willner in seiner sportlichen Entwicklung weiter gereift. Das hat Gründe: Er hat sein Training intensiviert. Neben den zwei bis drei Einheiten Krafttraining absolvierte er auch unzählige Kilometer auf seinem Enduro. Bereits jetzt befindet er sich in der Vorbereitung für die nächste Saison. Da wird es erneut Veränderungen geben. Wegen seines Engagement im Enduro wird der Pfälzer das Team IK Pivot Cycle Germany verlassen und zum Orange Burgtec Gravity Team wechseln, da der britische Rahmenbauer ihm die Möglichkeit einräumt, sowohl bei der Serie Enduro One als auch beim IXS German Downhill Cup an den Start zu gehen. Zugleich hält Willner seinem Heimatverein dem RV Schwalbe Trier weiterhin die Treue.

Nick