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Schwalbe Radsportler zu Gast bei den Römerstrom Gladiators

Auf Einladung unseres Sponsors SWT Römerstrom trafen sich 20 "Schwalben" am Samstag, dem 17.12.2016 zum Basketballspiel der proA  Serie "Römerstrom Gladiators" gegen "Ehingen Ursprung". Die "Schwalben" brachten den Gladiators Glück. In der Endphase des Spiels drehten die Trierer Basketballer das schon verloren geglaubte Spiel und gewannen knapp! Die Mannen um Eliteteam-PR-Mann Michael Brähmer und Neu-Trainer Andre`Benoit waren begeistert und dankten Schwalbe-Chef Günter Steffgen für das schöne Event.

Foto: Stefanie Rodermund

Crosssaison in vollem Gange

Am vergangenen Wochenende 5./6.11.16 startete unser Juniorenfahrer Lennart Jung bei den beiden Deutschland-Cup Crossrennen in Kleinmachnow. Nach guter Vorstellung am Samstag mit Platz 5, eine bessere Platzierung machte ein Sturz in der vorletzten Runde zunichte, war Jung voller Motivation für das Rennen am Sonntag.

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Am Sonntag war die Motivation noch groß, allerdings fühlte sich Jung nicht richtig fit. Nach tollem Start ging er auf Platz 2 in den ersten Sandberg. Danach verlor er aber einige Plätze und kam zum schluß auf Platz 9 ins Ziel.

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Fotos von Thomas Hildebrandt und Rebecca Sadowsky

 

Drei Freunde - ein Projekt

Drei Freunde arbeiten zusammen an ihrem Projekt :

Die Idee entstand natürlich auf dem Fahrrad. Bei einer gemeinsamen Trainingsfahrt von Trier ins lothringische Thionville kamen Michael Bittner, Michael Brämer und Max Valtey im Sommer gemeinsam auf die Idee, ein Projekt zu starten und nochmals ein Straßen-Radsport Team in Trier zu gründen. Die drei Radsportler kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim RV Schwalbe Trier im Jahr 2013. „Wir wollen radsportlich in Trier wieder etwas bewegen“, so Bittner, der nach seinem Studium in Schweden wieder den Weg in die Region fand. Ebenso Brämer, der nach einem Jahr in Frankreich im September an die Mosel zurückkehrte. Valtey hatte sich indessen nur sportlich entfernt, doch nach zwei Jahren, in denen er viele große Rennen mit weiten Anfahrtswegen hinter sich hat ist auch für ihn klar „ich will lieber wieder mit meinen Kumpels bei kleineren Rennen in der Region antreten und damit im Verein RV Schwalbe Trier etwas bewegen.“ Dies war der springende Punkt für ein Konzept, das dann in dem WG-Zimmer von Brämer in Heiligkreuz Hand und Fuß erhielt. Es wurde der Plan eines integrativen Elite-Teams ausgearbeitet. Dieses besteht aus sieben Kernfahrern der Altersklasse Elite, die mehr Aufwand in Training und Rennen stecken als andere Vereinsfahrer. Dies wird vom Verein RV Schwalbe Trier entsprechend mit Material und Kleidung gefördert. Dennoch sollen bei Wettkämpfen Jugendfahrer und Vereinsfahrer Seite an Seite mit den Kernfahrern am Start stehen. „In dieser Hinsicht wird es keine Trennlinie geben“, so Bittner, der mit dem Fachwissen aus seinem Management-Studium als Projektleiter fungiert. Gleichzeitig wird er nicht als Kernfahrer des Projektes dabei sein. „Diesen zeitlichen Aufwand kann ich nach meinem Berufseinstieg nicht leisten, dennoch will ich als Erweiterungsfahrer bei zehn bis fünfzehn Wettkämpfen auf dem Rad sitzen, um meine Erfahrung aus über zehn Jahren Rennsport weiterzugeben.“ Vorstandsvorsitzender Günther Steffgens war von der Idee sofort begeistert und sicherte seine Unterstützung zu, obwohl auch dieses Projekt einen gewissen Aufwand bedarf. Doch diesen ist Steffgens gerne bereit zu leisten. Dafür will auch er wieder öfters sonntags als Betreuer am Straßenrand stehen. Denn das Projekt soll die Lücke zwischen der Eliteklasse und den Jugendfahrern schließen, weshalb derer in letzter Zeit Talente oftmals den Verein verließen.
Dabei werden Wettkämpfe in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Luxemburg, und den grenznahen Gebieten von Belgien und Frankreich forciert. Max Valtey hat einen groben Schlachtplan für die erste Jahreshälfte 2017 bereits erarbeitet. Ein Höhepunkt ist dabei natürlich das Heimrennen des RV Schwalbe Trier, das SWT-Radsportfestival im Industriegebiet Trierweiler-Sirzenich, das mittlerweile schon als „Frühjahrsklassiker“ von Rheinland-Pfalz gilt. „Dort wollen wir möglichst geschlossen starten und zusammen arbeiten.“ So Valtey, der für das Rennprogramm in Deutschland und Luxemburg zuständig ist. Die Angelegenheiten in Belgien und Frankreich regelt Michael Brämer. „Nach meinem Jahr in Frankreich kenne ich die Szene sehr gut und spreche auch fließend Französisch, sodass ich versuchen werde, unser Team bei vielen Veranstaltungen, besonders kleineren Rundfahrten in Grenznähe, an den Start zu bringen. Der Radsport hat in Belgien und Frankreich einen hohen Stellenwert.“ Diese Eindrücke würde Brämer gerne an andere Fahrer weitergeben, weshalb ein weiterer Höhepunkt die Tour de l'Est Parisienne sein wird. „Diese Rundfahrt im Pariser Banlieue ist einmalig, davon profitiert jeder.“ Besonders wenn einige Jugendfahrer mit nach Paris kämen, wäre Brämer sehr glücklich, denn „der Jugendaustausch mit unserem Nachbarland ist in Zeiten, in denen sich Europa politisch in einer schwierigen Situation befindet, unabdingbar.“ Im Ausland dürfen nämlich auch u19-Fahrer in Elite Rennen starten. Ein weiterer Bestandteil werden Rennen der Serie „Ardenne-Gaume“ in Belgien sein. „Absolute Klassiker. Aber die Leistungsspanne ist sehr hoch“
Als ein weiterer Kernfahrer kehrt der Trierer Oliver Scholer zum RV Schwalbe Trier zurück, der von dem Konzept ebenso überzeugt ist wie der Irscher Philipp Becker. Letzterer wird durch seine vielfältige internationale Wettkampferfahrung in verschiedenen Radsportdisziplinen eine weitere wichtige Komponente des Projektes sein. Hinzu kommen Benedikt und Bastian Becker aus dem rheinhessischen Raum. Gespräche mit altbekannten Fahrer aus der Region waren ebenfalls erfolgreich. Der aktuelle Kuota-Lotto-Profi André Benoit wird zu seinem Heimatverein zurückkehren. Den Teilnehmern ist klar: „Es wird persönlich passen, es ist ein Team mit Teilnehmern, die sich mit der Philosophie identifizieren. Wir verstehen uns gut und unternehmen auch Dinge abseits des Radsports zusammen.“, meint Bittner. Auch wenn Budgetfragen weitestgehend geklärt sind, ist das Team weiterhin auf der Suche nach hilfswilligen Spendern, denn „viele der Jungs sind noch Studenten, die dennoch eigene Mittel in das Projekt einbringen, etwa durch Fahrt- oder Übernachtungskosten. Es geht einfach nur darum, diese in Grenzen zu halten.“ Brämer ist derweil schon glücklich, dass sich neben den Sponsoren des Vereins auch schon Spender speziell für das Projekt gefunden haben, da er sich um diese Angelegenheiten verstärkt kümmert „Wenn Leute unser Konzept verstehen und bereit sind, sogar etwas dafür zu geben, dann ist das natürlich eine Wertschätzung unserer Arbeit.“ Abseits dieser theoretischen Arbeit sind die Schwalbe-Fahrer auch schon dabei, sich sportlich auf die Saison vorzubereiten. Das gute Wetter im Oktober wurde genutzt, um die ersten Trainingskilometer gemeinsam zu sammeln. Für den Feiertag an Allerheiligen ist sogar schon eine Tour nach Metz geplant. Wie man sieht, ist das Projekt bereits in vollem Gange.

Lohne und die Schuhe

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Am 23.10.16 startete Juniorenfahrer Lennart Jung beim 3. Lauf des DC Cross in Lohne. Nach gutem Start, mußte er allerdings wieder ein paar Plätze abgeben. Am Ende war es dann der Kampf um Platz 5, der normalerweise sicher drin gewesen wäre. Allerdings knapp  500m vor dem Ziel mußten die beiden Kontrahenten noch eine Treppe hochlaufen, Lennart blieb dann mit der Schuhschnalle am Pedal hängen - Schuhschnalle abgerissen - Lasche in Kette - Kette runter - Kette neu auflegen und der Gegner war weg. Schlußkurve, ein toller Sprint nochmal von Lennart und der Gegener war glücklich doch noch den 5. Platz gerette zu haben (halbe Vorderradlänge zu spät von Lennart). Ziemlich gefrustet über Platz 6 und die Erkenntnis Lohne und Schuhe ist ein Kapitel für sich. ( Vor zwei Jahren kam Lennart an gleicher Stelle nur mit einem Schuh ins Ziel)

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