Am 22. Juni 1932 wurde der Radfahrer-Verein Schwalbe Trier von drei Sportlern gegründet:

Peter Müllenbach, Fritz Probson und Heinrich Ankner.

Nach der Gründung leitete Peter Müllenbach mit Unterstützung der Kameraden Heinrich Anker, Johann Schott und Jakob Wiersch 6 Jahre als 1. Vorsitzender den Verein, bis dann im Jahre 1939 das NS-Regime jede Vereinsarbeit unterband, den Verein auflöste und das Vereinsinventar beschlagnahmte. Damit war bis über das Kriegsende hinaus jede Vereinsarbeit unmöglich.

Chronik 1Herausragender Akteur der Vorkriegszeit dürfte Ferdinand Helbing gewesen sein, der 1936 an der Qualifikation für die Olympiade teilnahm.

Im Jahre 1948 waren es wiederum die alten Sportler, die „ihren“ Verein ins Leben riefen: Peter Müller, Johann Schott, Konrad Bernheime und, wie könnte es anders sein, Peter Müllenbach. Sie ertrotzten sich von der Besatzungsmacht die Zulassung ihrer „Schwalbe“.

Im Jahre 1949 war der Verein wieder auf 70 Mitglieder angewachsen und schon im November des gleichen Jahres organisierte Peter Müller für den RV Schwalbe das erste Radrennen nach dem Krieg in Trier mit Start und Ziel an der alten Polizeidirektion in der Franz-Georg-Straße.

In den folgenden Jahren wurden viele Rennen veranstaltet.

Neben dem „Moselland-Radrennen“ wurde das „Goldene Rad“ Anfang der Fünfziger Jahre zu einem Aushängeschild des Trierer Vereins.

Mit viel Mut wurden in dieser Zeit auch wieder Kontakte zum benachbarten Ausland geknüpft. Gemeinsam mit dem Luxemburger Verband wurde das internationale  Radrennen Luxemburg-Trier-Luxemburg veranstaltet. In dieser Zeit verschafften die Fahrer Manfred Kirsch, Walter Nösges, Hans Wegner u.a. dem Verein auf dem sportlichen Sektor wieder einen guten Klang.

Ein bedeutendes Ereignis war 1961 der Zusammenschluss mit dem einige Jahre zuvor gegründeten RV „Diamant“ Trier. Hierdurch bekam der etwas daniederliegende Verein einen neuen Motivationsschub.Chronik 5

Groß gefeiert wurde 1962 das 30jährige Jubiläum mit einem Blumenkorso durch die Stadt.

In den sechziger Jahren waren es die Rennfahrer Joachim Viola, Rainer Krimgen, Siegfried Franzen, Herbert Alken, Joachim Riemann, Peter Behrend, Hans-Georg Raps, Rüdiger Krauss und Günter Steffgen, die den Verein mit ihren sportlichen Erfolgen wieder in die Schlagzeilen brachten.

Im Jahre 1972 übernahm Hans Dieter Molz den 1. Vorsitz des RV „Schwalbe“. Zusammen mit Albert Bebelaar setzten sich nun zwei Mitglieder der jüngeren Generation für die Geschicke des Vereins mit Erfolg ein. Der früher als Selbstverständlichkeit gepflegte Breitensport wurde wiederbelebt und auch auf dem Bereich des Rennsports wurde mit Anfängerrennen wieder neuer Nachwuchs geworben.

Die Früchte dieser Anstrengungen ließen nicht lange auf sich warten. Innerhalb von 2 Jahren verdoppelte sich die Mitgliederzahl und das Erfreuliche war, dass neben einem jungen Zugang namens Raimund Dietzen viele dieser Mitglieder auch heute noch aktiv am Vereinsleben teilnehmen.